Eine gute Kundenbindung sorgt für eine sichere Auftragslage. Der heilige Gral beim Freelancing sind daher vier bis fünf direkte Ansprechpartner*innen auf der Kurzwahltaste zu haben. Hier kommen 5 strategische Tipps wie aus einer einmaligen Dienstleistung eine Long-Lasting-Projektteilnahme wird.   

Zufriedenheit ist…

Wenn Unternehmen ihre Freelancer*innen fest einplanen. Wenn alle Beteiligten es kaum abwarten können, ins nächste Projekt zu starten. Wenn Tagessätze oder Honorarvorstellungen keine Rolle mehr spielen. Dazu gehört eine Vertrauensbasis, die über einen unterzeichneten NDA hinausgeht. Freelancer*innen können aktiv dazu beitragen.

Wie lässt sich kundenbindung herstellen?

Es gilt die goldene Regel: Zufriedene Kund*innen kommen immer wieder. Glückliche Kund*innen wollen gar nicht mehr gehen. Das Geheimnis zu nachhaltiger Kundenzufriedenheit, der Kundenglücklichkeit, liegt in einer Mischung aus Qualitätsarbeit und Sympathie. So lässt sich nachhaltig Umsatz generieren. 

Gerade Anfänger*innen hetzen während ihrer Kundenakquise von Projekt zu Projekt und sind froh, wenn sie genug zu tun haben. Wer nebenberuflich ins Freelancing startet, ist dabei oftmals entspannter, da der Druck ein regelmäßiges Einkommen aufzubauen nicht so groß ist. Doch wer freiberuflich durchstarten will, muss langfristig denken, Risiken eingehen und Strategien entwickeln, Kunden glücklich zu machen.

Diese 5 Tipps helfen, die richtige Strategie für langfristige Kundenbeziehungen zu finden:

TIPP 1: Nehmen Sie regelmäßig Kontakt auf

Regelmäßiger Kontakt zu den Kund*innen ist wichtig für die Beziehung. Dabei kommt es auf eine gesunde Mischung zwischen „Interesse zeigen“ und „nicht zu aufdringlich sein“ an. 

Supermalter Jaime Sanchez macht es so: 

„Es ist wichtig, mindestens einmal pro Woche mit dem Kunden zu kommunizieren, je nach Art der Projekte, die ich durchführe, und je nachdem, wie ich mit dem Kunden umgehe, tue ich das sogar mehrmals pro Woche, per E-Mail oder Whatsapp.“

TIPP 2: Bleiben Sie nah an Ihre Kund*innen

Schnelle Reaktionen, gute Erreichbarkeit zeigen Engagement und Interesse. Das ist hilfreich die Beziehung zu den Kund*innen zu vertiefen. Bei diesem Tipp gibt es darüber hinaus zwei wichtige Dinge, auf die es zu achten gilt:

  • Personalisieren Sie Ihre Angebote

Kund*innen haben unterschiedliche Wünsche und Ziele. Individuell und gezielt darauf einzugehen, macht einen guten Eindruck. Selbstverständlich immer innerhalb der Grenzen der eigenen Fähigkeiten.

  • Spielen Sie die „Treue-Karte“

Nicht alle Wünsche der Kund*innen können erfüllt werden. Doch wenn die Projektpartner das Gefühl haben, mit Ihnen eine*n treue Freelancer*in an ihrer Seite zu haben, ist auch mal die ein oder andere Absage drin.  

Malterin Lisa Miquet

„Zeigen Sie aufrichtiges Interesse an der Geschichte und dem Geschäft Ihres Kunden. Feiern Sie gemeinsame Erfolge. Das fördert die Beziehung auf natürliche Weise.“

three people sitting in front of computers

TIPP3: Gehen Sie mögliche Probleme an, bevor sie entstehen

Unternehmen engagieren Freelancer*innen weil sie für ihre Projekte externe Expertise benötigen. Proaktiv auf Probleme hinzuweisen ist daher völlig in Ordnung. Sorgen Sie für ein echtes Follow-up. 

Malter Benjamin Andreosso weiß warum: 

„Manchmal müssen wir in der Lage sein, die Anfrage des Kunden ‚herauszufordern‘ und mögliche Verbesserungen aufzeigen. Denn wir sind nicht nur eine weitere ‚Ressource‘, sondern ein integraler Bestandteil des Teams und arbeiten für den Erfolg des Projekts.“

TIPP 4: Teilen Sie Ihr Wissen

Als Expert*in fällt Ihnen Dinge auf, die Ihre Kund*innen nicht auf dem Schirm haben. Eine offene Kommunikation ist hier der Schlüssel. Lassen Sie Ihre Kunden von Ihrem Wissen profitieren. 

Malterin Lisa Miquet hat da ein bestimmtes Vorgehen: 

„Vor und nach jedem Projekt gebe ich eine realistische Einschätzung über den Erfolg und die Erreichbarkeit der Ziele. Daraus entsteht fast jedes Mal eine großartige Brainstorming-Session, in der ich mit den Kunden neue Aspekte erkenne und vertiefe.“  

TIPP 5: Sagen Sie nicht zu allem Ja

Sie können am besten einschätzen, wo Ihre Fähigkeiten liegen und wie Ihre Kapazitäten gerade aussehen. Wenn Sie mit irgendeinem Aspekt der Dienstleistung nicht zufrieden sind: Organisation, Preis, Umfang der Arbeit oder der Auftrag selbst, ist es besser, abzulehnen. 

Dazu nochmal Benjamin Andreosso

„Nein sagen zu können, ist das A und O, ebenso wie das Wissen um die eigenen Fähigkeiten. Wenn ein Projekt Fähigkeiten erfordert, die ich nicht habe oder schon lange nicht mehr praktiziert habe, zögere ich nicht, dies zu sagen, um keine falschen Erwartungen zu wecken. Nein zu sagen, spart auch Zeit, sowohl für Sie als auch für den Kunden, denn nicht die richtige Person zu sein, ist nicht unbedingt schlecht. In einem Umfeld zu arbeiten, das Ihnen gefällt, ist eine der wichtigsten Dinge in Ihrem Berufsleben, also vernachlässigen Sie es nicht.“

Am ende geht es ums geld

Sie haben sich eine Strategie für eine langfristige Kundenbindung zurechtgelegt? Sie haben sogar schon ein paar Projektpartner*innen, die Sie langfristig engagieren? Dann fehlt nur noch eine Kleinigkeit: Eine effiziente, flexible und überschaubare Rechnungsstellung. 

Langfristige Engagements bei Unternehmen werden in der Regel monatlich abgerechnet. Hauptproblem ist hierbei oft die Zeiterfassung. Manche Freelancer*innen erhalten Zugang zum kundeninternen Timesheet-Management, andere müssen alles selbst erfassen, ihren Aufwand am Ende des Monats bestätigen lassen und einzelne Rechnungen stellen. Das kann zu einem erheblichen Zeitfaktor werden. Und jetzt mal ehrlich: Buchhaltung ist nicht der spannendste Aspekt des Freelancer*innen-Daseins.

Zeiterfassung in einfach

Aus diesem Grund hat Malt ein System entwickelt, das Freelancer*innen hilft, langfristige Engagements zu managen. Wenn Sie ein neues Angebot erstellen, einfach „Langzeit-Projekt“ auswählen und den voraussichtlichen Aufwand in Tagen pro Monat angeben. Ist das Angebot angenommen, kann der oder die Kund*in am Ende des Monats mit einem Klick den tatsächlichen Aufwand bestätigen und die Rechnung geht automatisch raus. Fünf Werktage später ist das Geld auf dem Konto.

Klingt gut? Hier erfahren Sie mehr zu Langzeit-Projekte über Malt.