Adrien Cambien ist seit 8 Jahren Freelance-Illustrator. Nach einer Ausbildung zum Grafikdesigner für den Print- und Onlinebereich hat er sich selbstständig gemacht, um Unternehmen bei der visuellen Umsetzung ihrer globalen Kommunikation zu unterstützen. 

Adrien ist seit 2016 auf Malt und engagiert sich in Lyon außerdem als Malt Linker. In diesem Rahmen veranstaltet er regelmäßige After Malts, bei denen die Freelancer*innen seines Netzwerks zusammenkommen.

Wie bist Du Malt Linker geworden? 

Mich hat irgendwann jemand von Malt kontaktiert, um mich zu einem After Malt einzuladen, einer Veranstaltung, bei der sich eine Gruppe von Freelancern*innen trifft, um gemeinsam etwas zu trinken, Kontakte zu knüpfen und sich über Best Practices auszutauschen. Damals hieß diese Veranstaltung Hopdrink. Das waren meine allerersten beruflichen Veranstaltungen!

Ich bin ziemlich oft, ungefähr jeden Monat, hingegangen. Ich habe mir das angewöhnt, da ich gerne neue Leute kennenlerne. Irgendwann hat die Malt-Linkerin Marion Giroudon dann Nachfolge gesucht. Und weil ich sowieso jeden Monat da war, habe ich mich freiwillig für den Job gemeldet. Das Malt Team hat mir sein Vertrauen ausgesprochen und ich habe die Aufgabe übernommen.    

Wie organisiert Du ein After Malt? 

Meine Zusammenarbeit mit Clémentine Lamoine, Sr Community Builder bei Malt, läuft sehr gut! Ich kümmere mich um die Suche nach Bars für die Veranstaltungen und die Kommunikation mit den Freelancern*innen über unsere Facebook-Gruppe „Malt Lyon Community„. Clémentine selbst unterstützt die Kommunikation dieser Veranstaltung innerhalb der Malt Freelance Community noch durch Newsletter und E-Mails. Zusammen schaffen wir es, jeden Monat etwa 30 Freelancer*innen zusammenzubringen! Und immer sind viele neue Leute dabei, die sich mit dem Gedanken tragen, Freelancer*in zu werden.  

Wir haben viel Spaß dabei – die Idee ist, eine Freelance-Community im Real Life zu schaffen.

Wir gehen das ganz locker an! Wir setzen uns hin, trinken zusammen etwas und reden über unsere beruflichen oder persönlichen Erfahrungen als Freelancer*in.  

Zu einem After Malt geht man auch mit der Absicht, sich ein Netzwerk aus Freelancern*innen aufzubauen – einerseits um sich gegenseitig über offene Aufträge auf dem Laufenden zu halten, andererseits um sich zu Freelance-Gruppen zusammenzuschließen. Auf Malt findet man eine große Bandbreite an verschiedenen Talenten und Fähigkeiten. Wenn man seinen Kunden eine umfassende und qualitativ hochwertige Arbeit liefern möchte, kann man beispielsweise auch anbieten, eine Kooperation mit anderen Freelancern*innen einzugehen, die die eigenen Fähigkeiten ergänzen. Und auf den After Malts kann man genau die Leute treffen, die über komplementäre Fachkenntnisse verfügen!

Wer nimmt an Euren Veranstaltungen teil? Stehen sie allen offen? 

Die After Malts stehen allen offen – selbst Leuten, die noch nicht sicher sind, ob sie selbständig werden wollen, oder für angehende Freelancer*innen. 

Bei diesen Treffen können sie auch Mitglieder des Malt-Teams treffen, und insbesondere Vertreter des Produkt- und Vertriebsteams. Es gehört auch zu den Zielen dieser Treffen, sich mit ihnen zu unterhalten, damit sie ein Feedback über eventuelle Programmfehler und über die Nutzererfahrung der Freelancer*innen erhalten können. Das ist eine für beide Seiten gewinnbringende Situation: Die Freelancer*innen können ihre Verbesserungsvorschläge zu bestimmten Punkten vor Ort einbringen und die Malt-Mitarbeiter können unsere Wünsche und Forderungen direkt weiterleiten! 

Wie hat sich das Malt Linker Programm auf Deine Tätigkeit als Freelancer ausgewirkt?

Das ist ganz einfach! Als Malt Linker kann man seinen Bekanntheitsgrad bei Freelancern*innen, Kunden und sogar dem Malt-Team deutlich erhöhen und sein Netzwerk ständig erweitern. Infolgedessen hat sich die Anzahl meiner Aufträge erhöht und mit Erreichung des Super Malter 2 Status, möchte ich im kommenden September mein Honorar erhöhen. 

Malt Linker zu sein, bedeutet auch:  

  • Selbstvertrauen zu gewinnen. 

Als Organisator hat man die Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen (was vor allem für introvertierte Menschen vorteilhaft sein kann). Durch diese Rolle kann man sehr viel lernen und seine soziale Kompetenz ausbauen.  

  • Sich zusammen mit anderen Freelancern*innen ein Empfehlungsnetzwerk aufbauen zu können. 

Das Treffen mit anderen Freelancern*innen ermöglicht es uns, eine Liste von Talenten zu erstellen, die wir unseren Kunden empfehlen können – und auch selbst verstärkt weiterempfohlen zu werden! 

  • Das Vertrauen des Malt-Teams gewinnen.

Dank meines Malt Linker-Badge sowie meiner privilegierten Beziehung zum Malt-Team in Lyon erhalte ich auf Malt mehr Auftragsmöglichkeiten. 

Eines ist sicher – man sollte den Schritt einfach wagen, sich sagen, dass man nichts zu verlieren hat und aus seiner Komfortzone heraustreten. Ich würde auch noch hinzufügen, dass man keine Scheu haben sollte, in Zweierteams zu arbeiten. 

Hast Du Lust, auch Malt Linker zu werden und Veranstaltungen zu organisieren, um Dir ein Netzwerk aufzubauen? Wollen wir darüber reden?

Link zum Formular